Fotografie & Clubleben während der Corona-Pandemie - eure Ideen

COVID-19 – Eure Ideen

Susanne Terhoeven, kommissarische 2. DVF Vizepräsidentin:
Ein Teil der Neuaufstellung des DVF soll sein, dass wir mehr auf unsere Mitglieder eingehen wollen. Wir haben daher alle Mitglieder gefragt, wie sie mit der momentanen Situation umgehen und welche kreativen Geschichten und Ideen Sie entwickelt haben, um ihr Hobby Fotografie auszuüben. Getreu dem Motto - machen wir das Beste daraus, wir können es ja doch nicht ändern. Als Wünsche an den DVF wurde die Einrichtung einer Plattform für Ausstellungen in einem virtuellen 3D Raum sowie die Bereitstellung eines Mitglieder-Forums geäußert.

Uns haben 80 Mails erreicht. Sehr viele davon haben uns berichtet, dass in den Clubs die Arbeit in die virtuelle Welt per Telefon- oder Videokonferenz verlegt worden ist. Mit den virtuellen Treffen hat man sich arrangiert und hat auch deren Vorteile (keine Anfahrt, Zeitersparnis) zu schätzen gelernt. Viele machen mit und man freut sich auch darüber, dass der ein oder andere von weiter weg teilnehmen kann.

Auch die Wettbewerbe laufen mit den unterschiedlichsten Lösungen komplett online. Im DVF Landesverband Hamburg wurde für die Direktmitglieder sogar ein „Corona Cup“ ins Leben gerufen. Die gewonnene Zeit nutzen unsere Mitglieder für neue fotografische Projekte. Da werden Bilder gedruckt, analoge Fotografie und Altgas ausprobiert, Dias eingescannt, Kalender erstellt, Tabletop- und Highspeed-Fotos erstellt, eine eigene Webseite aufgebaut oder Foto-Glückwunschkarten als Überraschung per Post verschickt. Klaus Bichlmayer unternahm erste Versuche mit Infrarot-Fotografie. Andere Fotografen*innen durchstöberten ihre Archive nach vergessenen Schätzen.


Wöchentliche Hausaufgaben beim fotoclub würzburg

"Hier haben wir zuletzt das Alphabet abgearbeitet. Jede Woche wurden zu zwei Buchstaben Fotos abgegeben, in deren Motiv ein Bezug zum entsprechenden Buchstaben erkennbar sein musste. In der Auswertung geht es dann nicht nur um die fotografische Umsetzung, sondern auch um die Situationen, in denen die Bilder entstanden sind. Dadurch hat dieser Teil unserer Clubabende einen besonders unterhaltsamen Charakter und ist sehr beliebt.

Das Thema Alphabet ist nun abgearbeitet und jetzt geht es weiter mit Fotos zum Thema Farben.

Ein weiteres Thema ist »Ein Bild - viele Varianten«. Zwei unbearbeitete Bilder werden an alle Mitglieder zur Bearbeitung verteilt. Wir diskutieren die fertig bearbeiteten Bilder beim Clubabend via Skype und 2 bis 3 Fotografen erläutern ihren Workflow mit der von ihnen bevorzugten Software. Es ist immer wieder erstaunlich und faszinierend, welch unterschiedliche Bearbeitungen aus ein und demselben Ursprungsbild resultieren.“

Bild © Klaus Bichlmeyer Bild © Klaus Bichlmayer


Fotoprojekt von Jürgen Kappelmeier

Sänger Alexander Kussmaul, Bild © Jürgen Kappelmeier Sänger Alexander Kussmaul, Bild © Jürgen Kappelmeier © Sänger Alexander Kussmaul, Bild © Jürgen Kappelmeier
Sänger Alexander Kussmaul, Bild © Jürgen Kappelmeier Sänger Alexander Kussmaul, Bild © Jürgen Kappelmeier © Sänger Alexander Kussmaul, Bild © Jürgen Kappelmeier
Sänger Alexander Kussmaul, Bild © Jürgen Kappelmeier Sänger Alexander Kussmaul, Bild © Jürgen Kappelmeier © Sänger Alexander Kussmaul, Bild © Jürgen Kappelmeier

TIME OUT

#corona #covid-19 #shutdown

Jürgen Kappelmeier präsentiert auf seiner Homepage Porträts von Künstlern, Handwerkern, Gastronomen oder Geschäftsleuten und gibt einen Einblick in die Situation und Gemütslage der betroffenen Personen.

Wir zeigen hier die kleine Bildserie mit dem Sänger und Solokünstler Alexnader Kussmaul.

#nomusic

Ob fröhliche oder traurige Anlässe – Musik gehört einfach immer dazu. Alexander Kussmaul ist als Solokünstler und auch als Sänger von drei Bands in normalen Zeiten ein gefragter Mann. Jetzt gibt es weder Hochzeiten, Taufen, noch Beisetzungen, wenn dann nur in ganz kleinem Rahmen. Und so hat er die letzten Wochen keine Aufträge – singen geht höchstens allein im Studio.

Mehr Bilder aus dem fotografischen Corona-Projekt von Jürgen Kappelmeier finden Sie hier:


Fotoclub Obersulm: Vorträge und Workshops online

Der Fotoclub Obersulm (FCO) lädt von Zeit zu Zeit externe Referenten ein, die spezielle fotografische Präsentationen und Themen zeigen und Hintergründe erläutern bzw. bestimmte Techniken zeigen. Um den Aufwand für die Anfahrt klein zu halten, wurden bisher Referenten aus der näheren Umgebung gebucht. Lars Huttenlauch, 1. Vorstand, erläutert: „Das Videokonferenzsystem eröffnet völlig neu Möglichkeiten.

Wir können jetzt Referenten buchen, egal ob diese in München oder Hamburg sitzen. Selbst nach Corona werden wir diese Möglichkeiten weiter nutzen. Der Referent wird per Videokonferenz zugeschaltet. Die Präsentationen werden in den Clubraum übertragen. So können interessante, fotografische Themen in den Club getragen werden, wo alle Mitglieder einschließlich Jugendabteilung davon profitieren“.

Bildsammlung von Marion Schmidt - Maskenmüll Bildersammlung von Marion Schmidt - Maskenmüll


Radius 10 & Home Office

Bild © Ralph Bauch

Bild © Ralph Bauch

Ralph Bauch hat den Ordner "Radius 10" auf seiner Festplatte. Alle Aufnahmen dieser Zeit sind in einem Radius von max. 10 km zu seinem Zuhause in Dresden entstanden.

Bild © Anke Grau

Bild © Anke Grau

Anke Graus Fotogruppe unternahm eine gemeinsame Foto-Challenge: Reihum gab jeder für jeweils eine Woche nacheinander einen Haushaltgegenstand (Büroklammer, Schere,…) vor. Die Mitglieder setzten diese Motive dann kreativ in Szene.

Bild © Anke Grau Bild © Anke Grau © Bild © Anke Grau
Bild © Anke Grau Bild © Anke Grau © Bild © Anke Grau


"Turnschuhzoom" - ein Fotowalk der Fotofreunde Wiggensbach

Armin Paul-Prößler von den Fotofreunden Wiggensbach hat im Juli 2020 mit der Aktion "Turnschuhzoom" eine eigene Spielart der bekannten Fotomarathons, Fotoruns oder Fotowalks initiiert.

Als Besonderheit durfte nur eine selbst zu wählende Festbrennweite zur Lösung der 10 fotografischen Aufgaben Typisch, Blau-Rot, Strebt nach oben, Durchblicke, Rollt, Muster, Schatten, Allgäu, Fließt und Verzweigung eingesetzt werden.

Besonders erschwerend waren die Vorgaben, dass pro Thema auch nur ein unbearbeitetes Bild (plus einem "Fehlschuss") auf der Speicherkarte (mit Bildzähler durchgehend numeriert) innerhalb eines halben Tages abzugeben war - also Fotografie pur.

Dass bei einer solchen Aktion mit den strengen Vorgaben unter Zeitdruck und ohne nachträgliche Bearbeitung keine perfekten Wettbewerbsbilder zustande kommen können, versteht sich von selbst. Aber eine gute Übung war sie allemal.